Ökumenische Friedensdekade vom 6. - 16. November 2011

Unter dem Motto „Gier Macht Krieg“ laden die sieben christlichen Kirchen Wernigerodes zur diesjährigen Friedensdekade ein. Das groß-geschriebene „Macht“ ist dabei in doppelter Bedeutung zu lesen: Der Zusammenhang zwischen kriegerischen Auseinandersetzungen, Machtgelüsten und dem gierigen Streben einzelner oder gar vieler Menschen kommt in den Blick.

Gastgeber für die Friedensdekade ist in diesem Jahr die Johannisgemeinde.

Eingeladen wird zu Friedensgebeten an jedem Werktag um 18.00 Uhr in die Johanniskirche.

Am Mittwoch, dem 16. November, findet um 18.00 Uhr ein Ökumenischer Abschlussgottesdienst statt, bei dem unter anderem die Musikgruppe Triple B mitwirkt. Im Anschluss an den Gottesdienst wird ein kleiner Abendimbiss angeboten, bei dem Gelegenheit zum Gespräch ist.

Danach beginnt um 19.30 Uhr ein Vortrags- und Gesprächsabend im Martin-Luther-Saal mit dem Theologen und Friedensforscher Joachim Garstecki. Sein Thema: „
Von Dresden 1989 nach Kingston 2011 – Das ökumenische Leitbild „Gerechter Friede“ in der Diskussion. Schon in DDR-Zeiten haben sich Christen intensiv um „Gerechtigkeit – Frieden – Schöpfungsbewahrung“ gekümmert und damit auch die Friedliche Revolution vorbereitet. In diesem Jahr wurde in Kingston (Jamaica) das Thema erneut aufgenommen. Wernigeröder Christen haben aus diesem Anlass im Mai auf dem Nicolaiplatz ein Nachtgebet gehalten.

Passend zum gerade verliehen Friedensnobelpreis an zwei liberianische Frauen lädt die Junge Gemeinde zum einem Filmabend am Mittwoch, dem 9. November um 19.00 Uhr in den Martin-Luther-Saal ein. Gezeigt wird der Film  „Zur Hölle mit dem Teufel. Frauen für ein freies Liberia“, in dem der gewaltlose Widerstand in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land dokumentiert wird.

Ebenfalls in der Friedensdekade spricht Friedrich Schorlemmer im Rahmen seiner Harz-Herbst-Lesereihe am Montag, 7. November um 19.00 Uhr im Martin-Luther-Saal. Der Theologe und Publizist liest dabei aus seinen Büchern „Wohl dem, der Heimat hat“ und aus seinem Albert-Schweitzer-Buch.

Zu allen Veranstaltungen lädt der Ökumenische Arbeitskreis der Kirchen herzlich ein.